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Sie können die E-Mails auch über IMAP- bzw. POP in einem gesonderten Mail-Programm abrufen. Zum Anmelden benutzen Sie die UniID (z. B. xy123 oder z99) und das Kennwort.
 
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Sicherheit

Sind E-Mail gefährlich?

Auf ungepflegten PCs, ja. Briefe sind auch gefährlich, zumindest dann, wenn man Briefbomben als Briefe bezeichnet. E-Mails enthalten im schlimmsten Fall eben nicht nur ärgerliche Werbung (Spam Mail) oder falsche Warnungen (Hoaxes), sondern sie können so eklige Dinge wie Viren und Würmer enthalten. Und wenn wichtige Warnungen nicht befolgt werden, können diese Plagegeister Unsinn anrichten. Sie können Ihr System beschädigen oder in Ihrem Namen Missbrauch treiben.

Muss man Angst vor E-Mails haben?

Ein Restrisiko besteht immer, aber man kann es minimieren. Als erstes sollten Sie sich ein "sicheres" Mail-Programm zulegen und nur Unbedenkliches automatisch ausführen. Als Nächstes ist Vorsicht geboten beim Öffnen von Attachments (Anlagen). Einige E-Mail-Programme (E-Mail-Programm-Konfigurationen) erlauben nämlich mit dem Öffnen das automatische Ausführen von Skripten und Programmen. Wenn das passiert, dann haben Sie im bösartigen Fall schon verloren. Weitere Infos über allgemeine Computersicherheit hat das URZ in seinen Angeboten zusammengestellt.

Gibt es einen Viren-Filter auf dem Mail-Server?

Ja, wir testen die E-Mails auf die jeweils bekannten Viren mit einem Viren-Filter auf dem zentralen Mail-Server. Dieser Schutz ist natürlich nicht vollständig und in der weltoffenen Umgebung einer Universität können die Sicherheitsmaßnahmen nicht so restriktiv sein wie etwa in einer Bank. Wir nehmen die verseuchte Mail in Quarantäne und senden Ihnen eine Mitteilung mit der Möglichkeit, diese trotzdem zu lesen. Wir erwarten nicht, dass Sie diese Mail abrufen! Klären Sie besser vorher ab, ob diese Mail absichtlich an Sie gesandt wurde.

Was ist der Unterschied zwischen einem Wurm und einem Virus?

Ein Virus hängt sich meistens als Attachment an eine E-Mail an, so ist sein Weiterleben gesichert. Er verschleiert seine Anwesenheit und treibt sonstigen Unsinn. Ein Wurm setzt alles dran, sich sofort weiterzusenden. Das Hauptproblem dabei ist, dass die Mail-Systeme überlastet werden und zusammenbrechen. Mit dem Resultat, dass auch seriöse E-Mails keine Möglichkeit mehr haben, den Empfänger zu erreichen. Natürlich kann eine Wurmfunktion, wenn sie den schon mal da ist, auch noch weitere Unsinn anrichten.

Warum soll mein Kennwort immer auf ominösen Seiten eingegeben werden?

Immer mal wieder wird man in E-Mails aufgefordert, in Formularen die persönlichen Daten einschließlich des Kennwortes einzugeben. Die Universtität kennt doch die ganzen Daten. Ist das wirklich nötig? Nein. Eine Gefahr von E-Mails steckt im Text der Mail. Man nennt es Social Engineering. Der Text der Mail verleitet mit Bedrohung oder Belohnung den Empfänger dazu, Dinge zu tun, die er eigentlich nicht tun wollen. Eine Variante ist das Phishing, also das Abfischen von UniID und Kennwort.

Was sind Hoaxes?

Hoaxes sind nicht so schlimm wie Viren oder böse Würmer, aber fast genauso ärgerlich wie Würmer. Hoaxes befallen die Benutzer eines Computers; sie übermitteln eine "wichtige Neuigkeit", meistens Viren betreffend, die der dumme Benutzer so schnell wie möglich an alle seine Bekannten weitersenden soll. Wie Kettenbriefe können solche Hoaxes sich wurmartig im Netz ausbreiten und zu einer Überlastung des Mail-Systems, zu verstopften Briefkästen oder genervten Benutzern führen.

Ist es richtig, dass E-Mails leicht auf dem Weg zum Empfänger gelesen und gefälscht werden kann?

Ja. E-Mails sind genauso unsicher wie Postkarten und sogar solche, die mit einem Bleistift geschrieben sind. Die Sicherung vom Sender zum Empfänger ist mit PGP zwar schon länger möglich, aber eine skalierbare Lösung zum Signieren und Verschlüsseln von E-Mail (mit Zertifikaten) ist erst im Aufbau. Mit den "sicheren" Varianten des POP-Protokolls als auch des IMAP-Protokolls ist immerhin die Verschlüsselung der Authentifizierung beim Mail-Server möglich.

Verantwortlich: Team Internetdienste
Letzte Änderung: 19.11.2013
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