Service-Katalog

Beschreibung/Zweck des Dienstes:

Leider sind neue Viren, die in diesem Augenblick über Mail verteilt werden, den Virenscannern unbekannt. Die Analyse der Viren durch den Hersteller des Scanners und das Update und die Verteilung der aktualisierten Datenbanken nimmt leider Stunden, manchmal sogar einen ganzen Tag in Anspruch, wodurch ein großer Teil der Viren vom Filter nicht erkannt wird.

Auch ein auf Ihrem Rechner lokal installierter Virenscanner schützt in der Regel nicht gegen E-Mail-Viren, selbst wenn er auf dem neusten Stand ist. Öffnen Sie daher keine Attachments, wenn die Quelle nicht absolut vertraunenswürdig ist.

Neben den automatischen Reaktionen des Mailservers auf Spam gibt es die Möglichkeiten des individuellen Eingriffs. Für alle Benutzer, die ihre E-Mail über die zentralen Mail-Server der Universität beziehen, bieten wir einn Spam-Markierer oder Spamfilter an. Die zugelassenen E-Mails, die die Firewall passieren durften, werden in einem zweiten Schritt inhaltlich untersucht, d. h. Header und Text werden nach vielen Kriterien daraufhin bewertet, ob es sich bei der E-Mail möglicherweise um eine Spam-Mail handelt. Dabei werden für jeden Hinweis Punkte vergeben. Bei mehr als (zurzeit) 5 Punkten wird die E-Mail im Betrefffeld als Spam markiert und im Text angeben, wieso der Filter glaubt, dass es eine Spam-Mail ist. Der Rest des Textes wird natürlich mitgesandt. (Zur Sicherheit wird die Original-Mail auch noch als Attachment angehängt.)

Da üblicherweise eine Spam-Mail nicht eindeutig gekennzeichnet ist, muss der Filter zum einen laufend angepasst zum anderen aber auch laufend justiert werden. Anpassen bedeutet, wenn heute z. B. das Wort Viagra ein erster Hinweis auf Spam ist, dann kann es morgen schon ein ganz anderes Wort sein, das es heute noch gar nicht gibt. Justieren bedeutet, dass in Zukunft das Schreiben von reinen HTML-Mails vielleicht anders bewertet wird als heute. Außerdem gibt es natürlich immer das individuelle Problem, was der einzelne Benutzer oder die einzelne Benutzerin als Spam ansieht oder wie viel Spam er/sie toleriert. Die genaue Arbeitsweise, was es mit schwarzen, grauen oder weißen Listen auf sich hat oder wie z. B. Institut diesen zentralen Spamfilter beeinflussen können, finden Sie im Beitrag Spamfilter.

Bei allen Benutzern die eine E-Mail-Adresse des Rechenzentrums besitzen, landen dies markierten Spam-Mails in der Inbox, wenn nichts anderes vorgesehen ist. Es gibt die Möglichkeit, die Spam-Mail gesondert zu behandeln. Der letzte Link beschreibt beispielhaft, welche Verhaltensweisen es hierfür gibt.

Technik:

Als Spam- oder Junk-Mail bezeichnet man üblicherweise in Massen versendete unerwünschte Werbe-E-Mails. Es gibt eine Reihe von Gesetzen und Gesetzesentwürfen, die diese Art von E-Mails verbieten. Natürlich gibt es auch verschiedene Strategien der Werber, diese Gesetze zu umgehen oder sich zumindest einer Strafverfolgung zu entziehen.

Sich auf den Gesetzgeber zu verlassen, ist eine Sache, konkret die Spam-Mails abzuwehren, eine andere.

Die ersten Maßnahmen, die die Universität Heidelberg ergriffen hatte, besteht darin, dass alle E-Mails, die die Universität erreichen bzw. die Universität verlassen, über einen Relay-Rechner laufen. Oder neudeutsch: Der Mail-Port 25 wird für alle Rechner der Universität Heidelberg gesperrt, von dezidierten Ausnahmen abgesehen. Alle E-Mails werden dabei von einem Virenscanner untersucht.

Eingehende als auch ausgehende E-Mails werden auf dem zentralen Mail-Firewall auf Viren überprüft und die Weiterleitung von Nachrichten, die einen Virus enthalten, verweigert.

Status:

Produktiv

Nutzungsberechtigte:

  • Mitarbeiter
  • Mitglieder




Fragen, Wünsche oder Anmerkungen

Ihre erste Anlaufstelle am URZ für Fragen und Probleme ist unser IT-Service-Center. Hier stehen Ihnen unsere Kolleginnen und Kollegen mit Rat und Tat zur Seite. Für die Serviceannahme ohne Wartezeiten, 24 Stunden täglich und 7 Tage die Woche, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Anfragen online über unser Service-Portal zu melden. Bitte nutzen Sie für Anfragen stets unser Service-Portal.

Schnellzugriffe:

  • E-Mail-Firewall
  • Verantwortlich: Universitätsrechenzentrum
    Letzte Änderung: 24.05.2017
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